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Ihr sollt nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat (Mt 6, 31-35).

Lass die Sorgen um morgen nicht das Heute auffressen

Gedanken zum Predigttext am 13.9.2015

Eintrag vom 13.09.2015

Wer in ständiger Sorge lebt, der lässt sich von der Zukunft bestimmen. Und vergisst dabei leicht die Gegenwart. Was könnte alles schiefgehen?, frage ich mich – und verstelle mir selbst den Blick auf das, was jetzt wichtig und richtig ist. Ohne Vertrauen in die Zukunft – ohne Gottvertrauen, würde ich sagen – wird das Leben schwer, die ewige Unsicherheit verhindert so vieles, was sich später ja …

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„Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken“.

Predigt zum Welttag der Suizidprävention

10.9.2015, Sankt Moritz in Augsburg

Eintrag vom 11.09.2015

Liebe Besucher dieses Gedenkgottesdienstes, liebe Angehörige, es ist gut, es ist richtig und wichtig, dass wir heute zusammen sind, am Welttag der Suizidprävention. Es ist gut, dass es so einen Tag gibt, der immer wieder öffentlich macht, was in unserer Gesellschaft oft verdrängt und verschwiegen wird. Verschwiegen aus Unwissenheit, aus falscher Rücksichtnahme, aus ehrlichem Erschrecken oder …

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Ein paar Eindrücke aus Island im Sommer 2015

Eintrag vom 03.09.2015

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Gebete verändern Gott – und uns

Predigt zu 1. Tim 2,1-6

Eintrag vom 10.05.2015

So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, dass dies zu seiner Zeit gepredigt werde.

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Der Herr sprach zu Mose: Geh, steig hinab; denn dein Volk, das du aus Ägyptenland geführt hast, hat schändlich gehandelt. Sie sind schnell von dem Wege gewichen, den ich ihnen geboten habe. Sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht und haben’s angebetet und ihm geopfert und gesagt: Das ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat.
Und der Herr sprach zu Mose: Ich sehe, dass es ein halsstarriges Volk ist. Und nun lass mich, dass mein Zorn über sie entbrenne und sie vertilge; dafür will ich dich zum großen Volk machen.
Mose aber flehte vor dem Herrn, seinem Gott, und sprach: 
Ach Herr, warum will dein Zorn entbrennen über dein Volk, das du mit großer Kraft und starker Hand aus Ägyptenland geführt hast? Warum sollen die Ägypter sagen: Er hat sie zu ihrem Unglück herausgeführt, dass er sie umbrächte im Gebirge und vertilgte sie von dem Erdboden? Kehre dich ab von deinem grimmigen Zorn und lass dich des Unheils gereuen, das du über dein Volk bringen willst. Gedenke an deine Knechte Abraham, Isaak und Israel, denen du bei dir selbst geschworen und verheißen hast: Ich will eure Nachkommen mehren wie die Sterne am Himmel, und dies ganze Land, das ich verheißen habe, will ich euren Nachkommen geben, und sie sollen es besitzen für ewig. Da gereute den Herrn das Unheil, das er seinem Volk zugedacht hatte.

Beten gegen Zynismus

Predigt zu Exodus 32,7-14

Eintrag vom 05.04.2015

Ein Gebet wie ein Ringkampf: „Lass mich, dass mein Zorn über das Volk entbrenne“, sagt Gott. Aber Mose lässt ihn nicht. Er betet, fleht, wirft alles in die Waagschale, was er aufbieten kann: Ach, Herr, „Kehre dich ab von deinem grimmigen Zorn und lass dich des Unheils gereuen, das du über dein Volk bringen willst.“ Gottes Zorn und Moses Gebet: Gott und Mensch ringen miteinander. Und am Schluss …

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Durst nach Gerechtigkeit

Meditation an Karfreitag 2015

Eintrag vom 03.04.2015

Damals, als ihn der Teufel in die Wüste versucht hatte, damals hatte er nichts gegessen. er hatte gefastet, 40 lange Tage. Der Hunger hatte an ihm genagt.

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Berlin, Januar 2015

Eintrag vom 09.01.2015

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„Weder Engel noch Mächte“

Predigt an Silvester zu Römer 8,31-39

Eintrag vom 01.01.2015

Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?
Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?
Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht.
Wer will verdammen?

Christus Jesus ist hier, der gestorben ist,
ja vielmehr, der auch auferweckt ist,
der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt.
Wer will uns scheiden von der Liebe Christi?
Trübsal oder Angst oder Verfolgung
oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?

Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben,
weder Engel noch Mächte noch Gewalten,
weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur
uns scheiden kann von der Liebe Gottes,
die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.
(Römer 8,31-39)

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Niemand ist ein hoffnungsloser Fall

Predigt am Heiligabend 2014

Eintrag vom 25.12.2014

„Wie kommt es eigentlich, dass Ihr an Weihnachten so viel freundlicher seid als sonst“? Die Frage hat mich ziemlich kalt erwischt. Gestellt hat sie ein Vertreter der Moschee am Katzenstadel, als wir sie neulich abend hierher in die Barfüßerkirche eingeladen hatten, unsere Kirche und unsere Gemeinde kennen zu lernen.

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