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Man hört nur von den Lauten

Predigt zu Exodus 13,20-22

Eintrag vom 03.01.2021

Was soll man an so einem Abend sagen?
Ein paar Stunden bevor das Jahr 2020 zu Ende geht.
Ein Jahr, über das sicher einmal eine Menge in den Geschichtsbüchern stehen wird.
Und da wird nicht so sehr viel Positives dabei sein.

Viele - sicher auch manche von uns -
würden dieses Jahr am liebsten mit einem Fußtritt verabschieden.
So sehr hat hat es alle Pläne kaputt gemacht,
So sehr hat es alles Gewohnte über den Haufen geworfen.
So sehr haben Menschen unter der Krankheit gelitten,
und unter den Einschränkungen, die uns alle betroffen haben.
Da wäre ein Fußtritt für dieses Jahr noch relativ freundlich.

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Sara und der Gipfeljuchzer

Predigt zu Genesis 18,1-2.9-15

Eintrag vom 21.12.2020

Der HERR erschien Abraham im Hain Mamre,
während er an der Tür seines Zeltes saß,
als der Tag am heißesten war.
Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe,
da standen drei Männer vor ihm.
Und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür seines Zeltes und neigte sich zur Erde

Da sprachen sie zu ihm: Wo ist Sara, deine Frau?
Er antwortete: Drinnen im Zelt.
Da sprach er: Ich will wieder zu dir kommen übers Jahr;
siehe, dann soll Sara, deine Frau, einen Sohn haben.
Das hörte Sara hinter ihm, hinter der Tür des Zeltes.
Und sie waren beide, Abraham und Sara, alt und hochbetagt,
sodass es Sara nicht mehr ging nach der Frauen Weise.
Darum lachte sie bei sich selbst und sprach:
Nun, da ich alt bin, soll ich noch Liebeslust erfahren,
und auch mein Herr ist alt!

Da sprach der HERR zu Abraham:
Warum lacht Sara und spricht:
Sollte ich wirklich noch gebären, nun, da ich alt bin?
Sollte dem HERRN etwas unmöglich sein?
Um diese Zeit will ich wieder zu dir kommen übers Jahr; dann soll Sara einen Sohn haben.
Da leugnete Sara und sprach: Ich habe nicht gelacht –, denn sie fürchtete sich.
Aber er sprach: Es ist nicht so, du hast gelacht.

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Der neue Himmel und die neue Erde

Predigt zu Offb. 21,1-7

Eintrag vom 23.11.2020

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde;
denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen,
und das Meer ist nicht mehr.
Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem,
von Gott aus dem Himmel herabkommen,
bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.

Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach:
Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen!
Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein,
und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;
und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen,
und der Tod wird nicht mehr sein,
noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein;
denn das Erste ist vergangen.

Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!
Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!
Und er sprach zu mir: Es ist geschehen.
Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende.
Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Wer überwindet, der wird dies ererben,
und ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein.

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Dankbarkeit, 2020

Ein kleiner Denkanstoß zu Erntedank

Eintrag vom 26.09.2020

Wenn die Blätter allmählich gelb werden und die Äpfel rot, dann ist es Zeit, Danke zu sagen. Danke für die Ernte, ganz traditionell. Heute vielleicht auch: Danke für die vollen Supermarktregale und für das Dach über dem Kopf, für eine funktionierende Gesellschaft, eine gute Gesundheitsversorgung, viel Kultur, Meinungsfreiheit, ein hohes Maß an Sicherheit - eben für alles, was wir an Rahmenbedingungen für unser Leben hier in Augsburg brauchen. Wer Gott dafür dankt, sagt: Ich weiß, dass ich es gut habe. Und ich weiß, dass ich das nicht nur mir allein verdanke.

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Wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau.

Nach Gottes Gnade, die mir gegeben ist, habe ich den Grund gelegt als ein weiser Baumeister; ein anderer baut darauf.
Ein jeder aber sehe zu, wie er darauf baut.
Einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
Wenn aber jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh, so wird das Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag des Gerichts wird es ans Licht bringen;
denn mit Feuer wird er sich offenbaren.
Und von welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen.
Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen.
Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch.
Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?
Wenn jemand den Tempel Gottes zerstört, den wird Gott zerstören, denn der Tempel Gottes ist heilig – der seid ihr.

Streit ja, Kampf nein

Meine Predigt zu 1. Kor 3,9-17

Eintrag vom 31.08.2020

Wer diesen Text ein einziges Mal liest und ihn gleich versteht, bekommt einen Sonderpreis. Wie so oft ist Paulus kompliziert. Man muss seine Zeilen drei oder viermal lesen, um etwas zu begreifen von dem, was er schreibt. Und dann noch ein paar Mal, um zu erahnen, was das mit uns heute zu tun haben könnte. Aber ich finde, es lohnt sich. Irgendwie scheint es um die Gemeinde in Korinth zu gehen und …

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Ein Abendspaziergang an der Wertach

Eintrag vom 20.07.2020

zu den Bildern ...

Schmerzliche Erfahrung und trotzige Hoffnung

Predigt zu Mt 11,25-30

Eintrag vom 21.06.2020

Zu der Zeit fing Jesus an und sprach:
Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies Weisen und Klugen verborgen hast und hast es Unmündigen offenbart.
Ja, Vater; denn so hat es dir wohlgefallen.
Alles ist mir übergeben von meinem Vater,
und niemand kennt den Sohn als nur der Vater;
und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.
Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir;
denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig;
so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

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Warum der Heilige Geist lästig, aber gerade jetzt bitter nötig ist

Gedanken zu Pfingsten in der Corona-Krise

Eintrag vom 27.05.2020

Es ist die Woche vor Pfingsten - und Deutschland befindet sich in der Aufwachphase: Viele der Regelungen, die uns in den letzten Wochen voneinander ferngehalten haben, gelten nicht mehr. Die einen sehen das mit großer Sorge und raten zur Vorsicht, weil sie sich vor einer zweiten Welle der Infektionen fürchten. Die anderen freuen sich über ihre wiedergewonnene Freiheit und wagen sich vorsichtig in Läden, Cafés und Biergärten.
Familienmitglieder sehen sich nach langer Zeit endlich wieder und Freunde treffen sich nicht mehr nur am Bildschirm, sondern live und in Farbe. Und in unseren Kirchen können nun wieder Gottesdienste stattfinden.

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Als Jesus schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten, und sprachen:
Gelobt sei, der da kommt, der König, im Namen des Herrn!
Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!
Und einige von den Pharisäern in der Menge sprachen zu ihm:
Meister, weise doch deine Jünger zurecht!
Er antwortete und sprach:
Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.

Wenn sogar Steine singen können

Predigt zu Lukas 19, 37-40 am Sonntag Kantate in der Corona-Zeit

Eintrag vom 13.05.2020

Sie kennen diese Geschichte vermutlich. Sie stammt eigentlich vom Palmsonntag und erzählt von einem nicht enden wollenden Jubel. Jesus zieht in Jerusalem ein - und es sind nicht nur die zwölf Jünger Jesu, es ist eine große Menschenmenge, die den feiert, der da kommt - und von dem sie wollen, dass er ihr König wird. König über sie und König über die Welt. Weil sie spüren, dass er der ist, den Gott …

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