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Was für ein Segen!

Meine Predigt zu Num 6,22-27 am Sonntag Trinitatis in der Augsburger Barfüßerkirche

Eintrag vom 31.05.2026

Den Predigttext für heute kennen Sie alle.
Wir sprechen und hören ihn in jedem einzelnen Gottesdienst.
Immer ganz am Schluss, wenn es aus der Kirche wieder hinaus geht in die neue Woche.

Der Predigttext für heute ist ein Segen.
Ein sehr alter Segen.
Viele Menschen haben ihn schon gehört.
glückliche und traurige.
verzweifelte und dankbare Menschen.

Sie alle haben diesen Segen gehört,
und sie haben spüren dürfen:
Gott meint es gut mit mir.
Trotz allem, was mich gerade umtreibt, was mich traurig macht.
Gott schaut mich mit seinem freundlichen Gesicht an.

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Hinterm Deich und vor dem Frühling: Eindrücke aus Ostfriesland im April

Eintrag vom 30.04.2026

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Regimechange der Herzen

Predigt im Ostergottesdienst am 5. April 2026 zu 1. Kor 15,19-28 in der Barfüßerkirche Augsburg

Eintrag vom 05.04.2026

Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen.
Nun aber ist Christus auferweckt von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind.
Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten.
Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden.
Ein jeder aber in der für ihn bestimmten Ordnung:
als Erstling Christus;
danach die Christus angehören, wenn er kommen wird;
danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, nachdem er vernichtet hat alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt.
Denn er muss herrschen, bis Gott »alle Feinde unter seine Füße gelegt hat«
Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod. Denn »alles hat er unter seine Füße getan«.
Wenn es aber heißt, alles sei ihm unterworfen, so ist offenbar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, auf dass Gott sei alles in allem.

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"Heute wirst Du mit mir im Paradies sein"

Meditation zu Lukas 23,43 im Gottesdienst "Tre ore" am Karfreitag, 3. April 2026 in der Dreifaltigkeitskirche Augsburg Göggingen

Eintrag vom 03.04.2026

Einer der Übeltäter, die am Kreuz hingen, lästerte ihn und sprach: Bist du nicht der Christus? Hilf dir selbst und uns!
Da antwortete der andere, wies ihn zurecht und sprach:
Fürchtest du nicht einmal Gott, der du doch in gleicher Verdammnis bist? Wir sind es zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsre Taten verdienen; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. Und er sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.

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Marktoberdorf, Kurfürstenallee im November

Eintrag vom 12.12.2025

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Krieg erlernen heißt Mitleid verlernen

Meine Predigt zu Jesaja 2,1-5 am 8. Sonntag nach Trinitatis, 10.8.2025

Eintrag vom 10.08.2025

Dies ist das Wort, das Jesaja, der Sohn des Amoz, schaute über Juda und Jerusalem.
Es wird zur letzten Zeit der Berg, da des Herrn Haus ist,
fest stehen,
höher als alle Berge und über alle Hügel erhaben,
und alle Heiden werden herzulaufen,
und viele Völker werden hingehen und sagen:
Kommt, lasst uns hinaufgehen zum Berg des Herrn,
zum Hause des Gottes Jakobs,
dass er uns lehre seine Wege
und wir wandeln auf seinen Steigen!
Denn von Zion wird Weisung ausgehen
und des Herrn Wort von Jerusalem.
Und er wird richten unter den Nationen
und zurechtweisen viele Völker.
Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen machen
und ihre Spieße zu Sicheln.
Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben,
und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.
Kommt nun, ihr vom Hause Jakob, lasst uns wandeln im Licht des Herrn!

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Vom singenden Selbstbewusstsein

Meine Predigt zu Apg 16,23-34 am Sonntag Kantate

Eintrag vom 18.05.2025

Nachdem man sie hart geschlagen hatte, warf man Paulus und Silas ins Gefängnis und befahl dem Kerkermeister, sie gut zu bewachen.
Als er diesen Befehl empfangen hatte, warf er sie in das innerste Gefängnis und legte ihre Füße in den Block.
Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und stimmten Lobgesänge auf Gott an.
Und es hörten sie die Gefangenen.
Plötzlich aber geschah ein großes Erdbeben, sodass die Grundmauern des Gefängnisses wankten. Und sogleich öffneten sich alle Türen und von allen fielen die Fesseln ab.
Als aber der Kerkermeister aus dem Schlaf auffuhr und sah die Türen des Gefängnisses offen stehen, zog er das Schwert und wollte sich selbst töten; denn er meinte, die Gefangenen wären entflohen.
Paulus aber rief laut: Tu dir nichts an; denn wir sind alle hier!

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Der brennende Dornbusch und das Lob des Selbstzweifelns

Meine Predigt zu Ex 3,1-15

Eintrag vom 02.02.2025

Mose aber hütete die Schafe Jitros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian, und trieb die Schafe über die Steppe hinaus und kam an den Berg Gottes, den Horeb.
Und der Engel des HERRN erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch.
Und er sah, dass der Busch im Feuer brannte und doch nicht verzehrt wurde.
Da sprach er: Ich will hingehen und die wundersame Erscheinung besehen, warum der Busch nicht verbrennt.

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Zack: Weltfrieden?

Meine Predigt in der Christmette 2024 zu 1. Tim 3,16

Eintrag vom 28.12.2024

Es ist schon etwas Besonderes, diese Nacht.
Diese Heilige Nacht.
Irgendwie intensiver als sonst.
Die Gefühle sind größer.
Die Familien kommen zusammen.
Alle bemühen sich um Frieden, wenigstens heute Abend.
Man spart die Reizthemen aus,
erzählt sich von früher,
isst gemeinsam etwas Gutes,
hat sich Gedanken gemacht, was der andere gerne mag,
und beschenkt sich gegenseitig.

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